I. Anwendungen
Wird hauptsächlich in Hochspannungsfiltern, Bypass-Schaltungen usw. verwendet.
II. Merkmale
◼ Kleine Größe und hohe Kapazität (1 nF~10 μF);
◼ Guter Temperaturkoeffizient der Kapazität;
◼ Hohe Betriebsspannung (bis zu 100 V).
III. Regeln zur Teilenummerierung
① kennzeichnet die Qualitätsstufe: QJ steht für Unternehmens-Militärqualität; J für allgemeine Militärqualität; G für Sieben-Sonder-Qualität;
Kein Code weist auf Industriequalität hin.
② kennzeichnet Produktmodell und -struktur: CC1101SV bezeichnet einen Hochspannungskondensator der Klasse 1 mit hoher Kapazität;
CT1101SV bezeichnet einen Keramikkondensator der Klasse 2 mit hoher Spannung und hoher Kapazität.
③ gibt die Abmessungen an: 35 bezeichnet einen Mikrowellen-Keramik-Chipkondensator, dessen Länge und Breite dem Größencode entsprechen.
35; weitere Größenangaben finden Sie in der Größentabelle.

④ kennzeichnet den Temperaturkoeffizienten/die Temperaturkennlinie: siehe Tabelle der dielektrischen Codierungsregeln (Seite 4).
⑤ steht für Nennspannung: direkt in Volt (V) angegeben.
⑥ kennzeichnet die Nennkapazität: Die Nennkapazität wird in Pikofarad (pF) mit einem dreistelligen Code angegeben.
Die ersten beiden Ziffern sind die signifikanten Stellen, die letzte Ziffer gibt die Anzahl der Nullen an. Wenn die Nennkapazität
Unterhalb von 10 pF kennzeichnet der Buchstabe „R“ das Dezimalkomma: Die Ziffern vor dem R stellen den ganzzahligen Anteil dar, die Ziffern nach dem R den Rest.
Dezimalteil. Zum Beispiel steht „1R0“ für 1,0 pF, „4R7“ für 4,7 pF und „R75“ für 0,75 pF.
⑦ kennzeichnet die Kapazitätstoleranz: A: ±0,05 pF; B: ±0,1 pF; C: ±0,25 pF; D: ±0,5 pF; F: ±1,0 %; G: ±2,0 %; J:
±5,0 %; K: ±10 %; L: ±15 %; M: ±20 %; S: -20 % bis +50 %; Z: -20 % bis +80 %.
⑧ kennzeichnet die Elektrodenkonfiguration: C = kein Rand auf beiden Seiten.
⑨ zeigt den Metallfilmstapel an: P = TiW/Ni/Au; C = Cu/Ni/Au